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  • nadinemohov

Warum HypnoBirthing? (Meine Geschichte)

Aktualisiert: 24. Apr. 2023

Ehrlich gesagt stellte ich mir diese Frage auch. Warum HypnoBirthing? Warum sollte ich für einen Geburtsvorbereitungskurs so viel bezahlen? Was sollte mir das bringen? Also kaufte ich in meiner 1. Schwangerschaft nur das Buch "HypnoBirthing" von Marie F. Mongan und las es. Ich hörte mir die CD an und dachte okay, jetzt weiß ich ja Bescheid. Aber Pustekuchen... Natürlich brachte es mir etwas - ich verstand, warum viele Geburten heutzutage in einer Maschinerie von Interventionen endete. Ich verstand, dass ich mich entspannen und bei jeder Situation ruhig bleiben sollte. Ich verstand, es war wichtig richtig zu atmen, um dem Baby sanft auf die Welt helfen zu können, ohne dass das Ganze im Sauerstoffmangel des Kindes endete. Ich verstand, dass, wenn man das alles befolgen würde und auch Mutter Natur einem keinen Streich spielte, eine Geburt wunderschön und ganz einfach zu meistern war. Wir sind ja nicht umsonst Frauen! Unsere Körper sind dafür gemacht einen Baby zu empfangen, auszutragen und zu gebären. Wir tun das nicht nur in der heutigen Zeit; wir tun das schon seit Jahrtausenden!

Aber nur das Buch zu lesen, war zu wenig. Ich war bis zum Beginn meiner 1. Geburt entspannt. Ich war auch sicher, dass alles gut gehen würde. Ich wusste um die Atmung und die Hypnosetechniken. Aber ich hatte nicht die Praxis. Ich hatte nur die Theorie von diesem Buch. Also endete es so, dass ich schreiend, in Rückenlage mein 1. Kind empfing, ohne dass ich selbstbestimmt agieren konnte. Ich will jetzt nicht sagen, dass es nun allen so geht, die nur das Buch lesen, aber mir ging es so. Ich kam, nur mit der Theorie, nicht klar. Also buchte ich bei meiner 2. Schwangerschaft einen HypnoBirthing-Kurs. Und siehe da - diese Geburt war traumhaft!

Die Atemtechnik, die wir jedes mal in diesem Kurs fleißig übten und auch die Selbsthypnose-Techniken, die wir durchnahmen, halfen mir so unglaublich viel. Ich war seit Beginn der ersten Wehen stets bei mir, ich konnte bis zur letzten Wehe mit meinem Partner kommunizieren und ihm sagen, was ich brauchte und was sich gerade bei mir und dem Baby tat. Ich konnte mein Baby und meinen Körper mit frischem Sauerstoff versorgen, sodass ich voller Kraft und Energie war! Und auch nach der Geburt war ich gleich wieder topfit, sodass wir gleich einen Tag nach der Geburt spazieren gehen konnten, als wäre nichts passiert.

Selbst mein Mann war so erstaunt darüber, dass es mir während und nach der Geburt so gut ging. Er kannte das Alles von unserer 1. Geburt ja auch anders. Denn da war es so, dass ich selbst nach der Geburt unten herum Schmerzen hatte. Ich war kraftlos und müde, sodass wir bei unserem 1. Spaziergang, ein paar Tage nach der Geburt, nicht weiter als bis zur Straße kamen und dann wieder umkehren mussten.

Dann wurde ich mit meinem 3. Kind schwanger. Und auch meine 3. Geburt war genauso traumhaft wie meine 2. Alles lief so, wie wir es uns im vornherein visualisiert hatten! Es war mein Wunsch, dass meine beiden "großen" Kinder diesmal auch dabei sind. Viele von euch werden jetzt denken - "Was? Das Geschwisterkind dabei? Und dann auch noch 2 davon? Bekommen die Kinder denn dann kein Trauma, wenn sie das sehen? Und hören?" Aber ich kann euch sagen, dass meine Kinder dabei waren, war die absolut richtige Entscheidung! Ich war ruhig, gelassen und entspannt und meine Kinder fühlten das. Sie standen oder saßen bei mir und sahen mir zu. Sie warteten voller Sehnsucht auf das Baby. Und durch das, dass ich so ruhig und völlig bei mir war, war für sie alles einfach ganz normal.


Also ja, für mich hatte es sich definitiv gelohnt einen HypnoBirthing-Kurs zu besuchen! Dank dieser Methode hatte ich 2 wunderschöne Traumgeburten! Durch HypnoBirthing visualisierte ich mir meine Traumgeburt und diese Vision wurde dann Wirklichkeit! Und dafür bin ich unendlich dankbar!

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